Die Integrierte Leitstelle Heidelberg / Rhein-Neckar-Kreis gGmbH (ILS) betreibt die integrierte Leitstelle für den Rhein-Neckar-Kreis und den Stadtkreis Heidelberg und wurde am 1. April 2020 gegründet. Wesentliche Aufgaben sind die Notrufannahme und -abfrage sowie Disponierung, Alarmierung und Einsatzunterstützung für Feuerwehr, Notfallrettung und Krankentransport. Die Gesellschaft ist jeweils zu 33,3 % an der Stadt Heidelberg, dem Rhein‑Neckar‑Kreis und dem DRK Kreisverband Rhein‑Neckar/Heidelberg e.V. beteiligt und erfüllt darüber hinaus Aufgaben wie Koordination des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes, amtliche Warnung der Bevölkerung und Versorgungsnachweis der Krankenhäuser. Die Leitstelle beantwortet jährlich rund 500.000 Anrufe, disponiert etwa 8.300 Feuerwehreinsätze, 110.000 Rettungsdiensteinsätze und 50.000 Krankentransporte und gehört damit zu den größten Leitstellen in Baden‑Württemberg.
Der Betrieb der Integrierten Leitstelle Heidelberg / Rhein-Neckar-Kreis auf der Basis der jeweils gültigen gesetzlichen Grundlagen. Wesentliche Aufgaben sind hierbei insbesondere die Notrufannahme sowie Abfrage, Disponierung, Alarmierung und Einsatzunterstützung bei Notrufen bzw. Anrufen für Feuerwehr, Notfallrettung und Krankentransport. Die Gesellschaft hat zudem weitere Aufgaben zu erfüllen, die die gesetzlichen Aufgaben ergänzen bzw. eng mit ihnen verbunden sind. Hierzu zählen insbesondere, jedoch nicht abschließend, Abfrage- und Koordination des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes, Meldekopfaufgaben, Beobachtung der allgemeinen Lage, Erteilung fachlicher Auskünfte, Weiterleitung von Beschwerden, Entgegennahme von Ersuchen um Amtshilfe/Unterstützung, Einbindung in Übungen und Großveranstaltungen, Durchführung der amtlichen Warnung der Bevölkerung, Versorgungsnachweis der Krankenhäuser. Des Weiteren hat die Gesellschaft betriebsbedingte Aufgaben zu erfüllen, die für den reibungslosen und sicheren Betrieb erforderlich sind und die Grundlage für die Wahrnehmung sämtlicher anderer Aufgaben bilden. Hierzu zählen insbesondere, jedoch nicht abschließend, Sicherstellen des Betriebes, Pflege und Überwachung der Technik, Datenpflege, Qualitätssicherung/Beschwerdemanagement intern, sicherer Aufbau, Aus- und Fortbildung, Dokumentation, Statistik und Berichtswesen. Aufgaben der Gesellschaft sind zudem die Mitwirkung im Katastrophenschutz im Rahmen des originären Aufgabenbereichs (§ 5 LKatSG BW) die Benachrichtigung des Leichenschauarztes (§ 21 Bestattungsgesetz) sowie die Aufgaben nach der Hochwassermeldeordnung. Die Gesellschaft kann auch Serviceleistungen für Dritte übernehmen, soweit dies mit der hoheitlichen Stellung und ihrem Aufgabenkreis vereinbar und rechtlich zulässig ist (z. B. Tunnelüberwachung oder Revision von Brandmeldeanlagen). Im Übrigen kann die Gesellschaft alle Aufgaben übernehmen, welche die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr erforderlich machen oder zukünftig gesetzlich vorgesehen werden sowie weitere den Geschäftszweck fördernde Maßnahmen im Rahmen der öffentlichen Daseinsvorsorge durchführen.
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| Name | Typ | Stadt |
|---|---|---|
| Jochen Hudecek | Geschäftsführer(in) | Sandhausen |
| Datum | Ereignistyp | Ereignis |
|---|---|---|
| 01.04.2020 | Firmenname eingetragen | Integrierte Leitstelle Heidelberg / RheinNeckar-Kreis gGmbH |
| 01.04.2020 | Sitz eingetragen | Ladenburg |
| 01.04.2020 | Geschäftsanschrift eingetragen | Trajanstraße 66, 68526 Ladenburg |
| Datum | Art | Änderung | Gesamtkapital |
|---|---|---|---|
| 01.04.2020 | Stammkapital festgesetzt | — | 30.000 € |
| Jahr | Umsatz | Gewinn | Bilanz | Mitarbeiter |
|---|---|---|---|---|
| 2024 | 6.667.054 € | 69.905 € | 3.067.029 € | — |
| 2023 | 6.189.781 € | 67.613 € | 5.671.250 € | — |
| 2022 | — | 43.997 € | 5.312.833 € | — |
| 2021 | — | 49.551 € | 7.364.529 € | — |
| 2020 | — | 156.509 € | 5.256.668 € | — |
| 2019 | 1.790.172 € | — | — | — |
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| Kostenart | Betrag | Anteil |
|---|---|---|
| Personalaufwand | 3.508.496 € | 98.4% |
| Abschreibungen | 56.964 € | 1.6% |
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