Die Vitos Kurhessen gemeinnützige GmbH mit Sitz in Bad Emstal betreibt Krankenhäuser in den Fachdisziplinen Psychiatrie, Psychosomatik und Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie eine forensische Klinik und Ausbildungsstätten für Gesundheitsberufe. Nach dem Krankenhausplan des Landes Hessen umfasst das Vitos Klinikum Kurhessen insgesamt 358 vollstationäre und 145 teilstationäre Planbetten/-plätze; die forensische Klinik Bad Emstal verfügt über 92 Plätze für suchtkranke Rechtsbrecher. Am Standort Bad Emstal betreibt die Gesellschaft eine Schule für Gesundheitsberufe mit 120 Ausbildungsplätzen. Die Gesellschaft ist Tochter der Vitos gemeinnützige GmbH und im Handelsregister beim Amtsgericht Gießen unter HRB 14396 eingetragen.
Betreiben von Krankenhäusern, einer forensischen Klinik, von Aus- und Weiterbildungsstätten für Fachberufe des Gesundheitswesens und beruflicher Förderangebote des Berufsbildungsgesetzes. Hierbei wird die Hilfe für akut kranke Personen, chronisch kranke Personen und behinderte Personen insbesondere dadurch verwirklicht, dass im Betrieb der Krankenhäuser und der forensischen Klinik ein besonderer Schwerpunkt auf deren speziell zugeschnittene Behandlung, Pflege und Nachbetreuung gelegt wird. Zum Teil werden dabei hoheitliche Aufgaben der Krankenversorgung umgesetzt. Sektorübergreifend verstehen sich die Behandlungsangebote der Kliniken als Teil der öffentlichen Gesundheitspflege. Bei der Aus- und Weiterbildung sind die Angebote der Schule entsprechend so etabliert, das insbesondere ein niederschwelliger Zugang zur Fachqualifikation den allgemeingültigen Bildungsauftrag der Einrichtung abbildet. Ein Schwerpunkt der Ausbildung wird auf die Vermittlung von besonderen Fähigkeiten und spezialisierten Wissen zur Behandlung des oben genannten Patientenklientels gelegt. Die Hilfe für Behinderte ist in den Kliniken und Ambulanzen der Gesellschaft über spezialisierte präventions- und nachsorgeorientierte Behandlungsangebote etabliert. Die Gesellschaft ist Teil einer zwischen der Konzernholding, der Vitos gemeinnützige GmbH, und dem Landeswohlfahrtsverband Hessen geschlossenen Vereinbarung nach § 125 i. V. m. § 126 SGB IX, zur Betreuung nicht krankenhausbehandlungsbedürftiger Menschen mit seelischen Behinderungen. Deren Rehabilitation und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wird so gefördert. Die Förderung der Kriminalprävention erfolgt vorrangig durch den Betrieb einer forensischen Klinik. Hierbei werden die Menschen, die aufgrund einer schweren psychischen Erkrankung oder Suchterkrankung eine rechtswidrige Tat begangen haben, nicht nur während ihres Aufenthalts in der forensischen Klinik behandelt, sondern auch nach einem Klinikaufenthalt betreut und überwacht, so dass das Risiko der Begehung weiterer rechtswidriger Taten minimiert wird.
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| Name | Typ | Stadt |
|---|---|---|
| Florian Rupp | Geschäftsführer(in) | Kassel |
| Jahr | Umsatz | Gewinn | Bilanz | Mitarbeiter |
|---|---|---|---|---|
| 2024 | 94.937.727 € | 1.705.113 € | 117.104.087 € | 1.130 |
| 2023 | 93.288.997 € | 8.643.044 € | 119.082.411 € | 1.097 |
| 2022 | 77.633.129 € | 1.731.405 € | 107.242.967 € | 938 |
| 2021 | 81.827.542 € | 2.924.383 € | 106.674.243 € | 965 |
| 2020 | 81.804.636 € | 3.601.252 € | 102.550.344 € | 965 |
| 2019 | 78.601.266 € | 3.453.433 € | 93.504.965 € | 965 |
| 2018 | 75.675.038 € | 3.258.084 € | 89.365.255 € | 944 |
| 2017 | 71.129.412 € | 4.777.262 € | 87.535.923 € | — |
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| Kostenart | Betrag | Anteil |
|---|---|---|
| Personalaufwand | 69.052.129 € | 78.9% |
| Materialaufwand | 15.605.003 € | 17.8% |
| Abschreibungen | 2.807.752 € | 3.2% |
| Zinsen u. ä. | 77.149 € | 0.1% |
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