Die Diakonisches Werk Niederlausitz gGmbH hat ihren Sitz in Cottbus und wurde 1997 gegründet; sie ist Mitglied im Verbund der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e. V. Gegenstand der Gesellschaft ist das Anbieten von ambulanten, teilstationären und stationären Diensten sowie von Einrichtungen der Rehabilitation, Pflege, Behandlung und Betreuung alter Menschen sowie Menschen mit Behinderungen sowie die Aus- und Weiterbildung für sozialpflegerische Berufe. Die Gesellschaft betreibt insgesamt 244 Plätze (davon 149 stationär, 57 teilstationär und 38 Plätze im Bereich Teilhabe) und erzielte 2024 Umsatzerlöse in Höhe von 18.194 T€. Gesellschafter sind die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal mit 90 % und der Evangelische Kirchenkreis Cottbus mit 10 % der Anteile.
Das Anbieten von ambulanten und teilstationären Diensten und stationären Einrichtungen der Rehabilitation, Pflege, Behandlung und Betreuung alter Menschen sowie Menschen mit Behinderungen, insbesondere der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Leben in der Gemeinschaft und am Arbeitsleben im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) und Bereitstellung von Wohnmöglichkeiten für alte Menschen; die Aus- und Weiterbildung für sozialpflegerische Berufe; die arbeitstherapeutische Beschäftigung und berufs- und sozialpädagogische Betreuung von schwer vermittelbaren und zuvor längere Zeit arbeitslosen Personen - insbesondere suchtkranke, arbeitsentwöhnte oder behinderte Menschen - um dadurch deren Eingliederung in den normalen Arbeitsprozess selbstlos zu fördern (arbeitstherapeutische Beschäftigungsgesellschaft). Den Schwerpunkt der Tätigkeit bilden die Beschäftigung, berufliche Qualifizierung und soziale Betreuung. Um den geförderten Personen eine sinnvolle Arbeitstherapie anbieten zu können, dürfen auch Leistungen gegenüber Dritten, insbesondere anderen kirchlichen und gemeinnützigen Einrichtungen, erbracht werden, soweit die Leistungen an die Auftraggeber ausschließlich Ergebnis der Arbeitstherapie und somit notwendige Folge der Erfüllung des gemeinnützigen Zwecks sind. Die Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekte werden mit Hilfe der jeweiligen arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumente von Bund, Ländern und Kommunen bzw. der Europäischen Union umgesetzt; die Gewährung und Vermittlung persönlicher Hilfe für Ratsuchende, Notleidende und Gefährdete durch die Unterhaltung und den Betrieb von sozialen Beratungsstellen; den Unterhalt von diakonischen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen zur Förderung der Kinder- und Jugendhilfe; die Wahrnehmung und Förderung sonstiger diakonischer Aktivitäten.
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Quelle: Handelsregister Amtsgericht Cottbus, HRB 5049 (Stand 21. August 2026)
| Name | Typ | Stadt |
|---|---|---|
| Stefanie Fritzsche | Geschäftsführer(in) | Cottbus |
| Helma Klausmeier | Geschäftsführer(in) | Cottbus |
Quelle: Handelsregister Amtsgericht Cottbus, HRB 5049 (Stand 21. August 2026)
| Jahr | Umsatz | Gewinn | Bilanz | Mitarbeiter |
|---|---|---|---|---|
| 2024 | 18.193.897 € | 525.479 € | 15.727.733 € | — |
| 2023 | 16.826.098 € | 975.875 € | 15.646.681 € | — |
| 2022 | 15.472.657 € | 602.933 € | 15.464.408 € | — |
| 2021 | 15.538.595 € | 478.792 € | 13.267.907 € | — |
| 2020 | 15.196.117 € | 642.120 € | 12.036.708 € | — |
| 2019 | 13.162.608 € | 437.107 € | 11.268.178 € | — |
| 2018 | 11.689.117 € | 92.072 € | 10.801.906 € | — |
| 2017 | 9.765.247 € | 740.225 € | 8.986.227 € | — |
| 2016 | — | -40.139 € | 8.984.703 € | — |
| 2015 | mittelgroße KapG1 | 102.474 € | 10.142.853 € | — |
1 Kleine Kapitalgesellschaften müssen keine Gewinn- und Verlustrechnung offenlegen (§ 326 Abs. 1 HGB). Angegeben ist die gesetzliche Obergrenze nach § 267 HGB, soweit sie sich aus der Bilanzsumme zwingend ergibt — die Gesellschaft darf höchstens eines der drei Größenmerkmale überschreiten.
Quelle: Unternehmensregister
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Quelle: Handelsregister Amtsgericht Cottbus, HRB 5049 (Stand 21. August 2026)
| Kostenart | Betrag | Anteil |
|---|---|---|
| Personalaufwand | 13.197.920 € | 77.4% |
| Materialaufwand | 3.036.888 € | 17.8% |
| Abschreibungen | 783.451 € | 4.6% |
| Zinsen u. ä. | 25.822 € | 0.2% |
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Quelle: Unternehmensregister