Die gemeinnützige SozDia Jugend, Bildung und Arbeit gGmbH ist eine 100%ige Tochter der SozDia Stiftung Berlin und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke, insbesondere Jugendhilfe, Bildung und Altenpflege. Die Gesellschaft betreibt zahlreiche Einrichtungen der Jugend- und Familienhilfe wie Familien.LEBEN (drei Standorte), Interkulturelle Jugendwohnhäuser, Wohngruppen und Clearingeinrichtungen für unbegleitete geflüchtete Minderjährige sowie Ausbildungs- und Qualifizierungsangebote wie das Ausbildungsrestaurant „Am Kuhgraben“ und die Tischlerei „Hirnholzwerkstatt“. Zu den Aufgabenfeldern gehören zudem stadteilbezogene Gemeinwesenarbeit mit Angeboten wie dem Interkulturellen Garten, BENN-Standorten und Familien- und Begegnungsstätten sowie Berufsorientierungskonzepte wie „Du kannst was!“ und „Zukunftsschmiede“. Im Geschäftsjahr 2024 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 244 Mitarbeitende, erzielte Umsatzerlöse von €18.882.129,10 und wies einen Jahresüberschuss von €1.562,63 aus.
1) Zweck der Gesellschaft ist die a. Förderung der Jugendpflege und Jugendhilfe, b. Förderung von Bildung und Erziehung, c. Förderung von Natur- und Umweltschutz, d. Hilfe für Behinderte, e. Förderung der Altenpflege, f. Förderung des Wohlfahrtswesens im Sinne von § 52 Abs. 2 Nr. 9 Abgabenordnung in Bezug auf Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen, g. Förderung der Kleingärtnerei. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. 2) Der Satzungszweck der Förderung der Jugendpflege und Jugendhilfe wird insbesondere verwirklicht in: - der Entwicklung, Gestaltung und Durchführung von Hilfen zur Erziehung, - der Gestaltung arbeitsweltbezogener Angebote, - der Gestaltung von sozialraumorientierten Angeboten zur Gestaltung des gesellschaftlichen Zusammenlebens, - der Gestaltung offener Angebote (z. B. in Jugendfreizeiteinrichtungen) für Kinder und Jugendliche, - der Gestaltung anderer Angebote (z. B. Jugendferienreisen) für Kinder und Jugendliche, - Projekten zur Gestaltung des Zusammenlebens im Stadtteil im Bereich gemeinnützigen bürgerschaftlichen Engagements, - der beruflichen Qualifizierung und sozialen Betreuung hilfebedürftiger junger Menschen. 3) Der Satzungszweck der Förderung der Bildung und Erziehung wird insbesondere verwirklicht in: - der Durchführung musikalischer, künstlerischer und sportlicher Angebote für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Familien, - der Gestaltung weiterer Projekte für Kinder und Jugendliche, insbesondere im Freizeitbereich, - Angeboten im Sinne des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (2. Abschnitt: Förderung der Erziehung in der Familie §§ 16ff.) zur Familien und Beziehungsberatung, zur Beratung in Fragen der Gesundheitspflege in der Familie sowie beratende Unterstützung bei der Wahrnehmung der lnteressen der Familienmitglieder; die jeweiligen Beratungen erfolgen für die Ratsuchenden unentgeltlich. - stadtteilbezogener lnformation, Kultur- und Gemeinwesenarbeit, - der Gestaltung von Angeboten im Sinne des SGB Vlll zur Förderung der Erziehung in der Familie, - der Arbeit mit und lntegration von gesellschaftlich benachteiligten Gruppen, z. B. geflüchtete Menschen, Menschen mit persönlichen Einschränkungen oder Behinderungen, insbesondere jedoch Jugendlicher, - dem Betrieb von Kindertagesstätten und Schulen, - der Durchführung von Angeboten zur Fort- und Weiterbildung für die Mitarbeitenden der SozDia gGmbH, der SozDia Stiftung Berlin und anderer Träger der Kinder- und Jugendhilfe. 4) Der Satzungszweck der Förderung des Wohlfahrtswesens im Sinne von § 52 Abs. 2 Nr. 9 Abgabenordnung in Bezug auf Wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen wird insbesondere verwirklicht mit: - der Zurverfügungstellung von Wohnraum, - der Beseitigung und Milderung von Benachteiligungen und Beeinträchtigungen, die der Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft entgegenstehen, durch Beratung, - der Etablierung von präventiven Hilfemaßnahmen, die Verarmung und Wohnungslosigkeit verhindern können, - dem Angebot von Hilfemaßnahmen an sozial benachteiligte Menschen, wobei die Maßnahmen ihnen helfen können, anderen Beeinträchtigungen, wie langer Arbeitslosigkeit, fehlenden Bildungschancen, Krankheit, Alter, sozialer lsolation, Sucht und Behinderungen, zu begegnen. 5) Der Satzungszweck der Hilfe für Behinderte wird insbesondere verwirklicht in: - der Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen in Form von lntegrationsprojekten im Sinne des § 68 Nr. 3c der Abgabenordnung. 6) Der Satzungszweck Betreuung von Senioren wird insbesondere verwirklicht in: - dem Betreiben von Begegnungsstätten und der Schaffung von Angeboten spezifisch für ältere Menschen, wobei es ein besonderes Ziel der Gesellschaft ist, den Kontakt zwischen Kindern und älteren Menschen zu fördern. 7) Der Satzungszweck der Förderung des Natur- und Umweltschutzes wird insbesondere verwirklicht in: - der Durchführung von Veranstaltungen und Angeboten sowie durch lnformation und Bildung zum Thema Umweltschutz und angrenzender ökologischer Themen, - der Förderung des Umweltbewusstseins und der Umweltbildung (insbesondere von Kindern) durch die ökologische Bewirtschaftung, - der Kommunikation und dem Erfahrungsaustausch zu Garten- und Umweltthemen. 8) Der Satzungszweck Förderung der Kleingärtnerei wird insbesondere verwirklicht in: - der Kleingärtnerei und im interkulturellen Austausch über die angebauten Pflanzen. 9) Bei der Umsetzung der Satzungszwecke geht es der Gesellschaft darum, auf der Grundlage evangelisch-diakonischer Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Familien und Senior*innen und deren sozialem Umfeld eine Kultur zu entwickeln, die es ihnen/allen ermöglicht, innerhalb der sozialen Gemeinschaft Leben zu lernen und Zukunft zu gestalten. 10) Die Arbeit der Gesellschaft ist aus der Tradition der evangelischen Jugendarbeit gewachsen. Die Gesellschaft versteht ihre Tätigkeit als Teil der evangelischen Jugendarbeit. 11) Die Gesellschaft wird bei der Verfolgung ihres Zwecks die Zielsetzung und die Prägung des Unternehmensverbundes der SozDia Stiftung Berlin beachten.
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| Name | Typ | Stadt |
|---|---|---|
| Michael Heinisch-Kirch | Geschäftsführer(in) | Berlin |
| Jahr | Umsatz | Gewinn | Bilanz | Mitarbeiter |
|---|---|---|---|---|
| 2024 | 18.943.007 € | 1.563 € | 2.843.949 € | — |
| 2023 | 15.813.779 € | 795.425 € | 2.727.906 € | — |
| 2022 | — | 88.276 € | 2.400.158 € | — |
| 2021 | — | -4.374 € | 1.910.274 € | — |
| 2020 | — | 65.398 € | 1.715.469 € | — |
| 2019 | — | 340.526 € | 1.455.187 € | — |
| 2018 | — | 173.957 € | 1.430.485 € | — |
| 2017 | — | 10.694 € | 1.204.582 € | — |
| 2016 | — | 1.748 € | 617.092 € | — |
| 2015 | — | 209.600 € | 262.287 € | — |
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| Kostenart | Betrag | Anteil |
|---|---|---|
| Personalaufwand | 10.393.880 € | 85.4% |
| Materialaufwand | 1.683.876 € | 13.8% |
| Abschreibungen | 91.546 € | 0.8% |
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